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Motorsport: Formel 1

Montag, 11. Juli 2011 Formel 1: Ab 2014 mit V6 und Turbolader am Start

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Das Thema „Downsizing“ ist längst auch in der Königsklasse des Motorsports angekommen. Nach vielen Diskussionen zwischen der FIA, den Teams und den Motorenherstellern ist das zunächst favorisierte Vierzylinder-Triebwerk vom Tisch. Von einer „grünen Formel 1“ zu sprechen, war den Beteiligten dann doch zu viel des Guten. Nun hat man sich auf ein imageträchtiges Motorenkonzept geeinigt, das einen V6 mit Turboaufladung und Direkteinspritzung vorsieht – hingegen bleibt der Hubraum von 1,6-Liter bestehen.

 

Nach Beratungen mit den verschiedenen Anteilseigner der Formel 1 und den F1-Motorenherstellern hat der Motorsport-Weltrat nun den V6-Turbo ab der Saison 2014 beschlossen. Dabei kommt es der FIA als oberste Motorsportbehörde beim neuen Motorkonzept besonders auf erhöhte Effizienz an. Der V6 soll nicht mehr verbrauchen als ein Vierzylinder: „Um die Ingenieure zu Effizienz zu zwingen, beinhaltet der Regelvorschlag eine Begrenzung der Benzin-Durchflussmenge. Als dem Wunsch der Motorenhersteller nun nachgekommen wurde, hat man diesen ursprünglichen Plan nicht angetastet. Die Anforderungen bezüglich Effizienz sind also unverändert“, verkündet die FIA. Neben Leistung, Haltbarkeit und Effizienz ist beim neuen Formel-1-Triebwerk natürlich auch der Motorsound eine wichtiger Faktor, der nicht vernachlässigt werden darf. Ist dies der Grund, das man im Reglement nun die Drehzahlobergrenze von 12.000 auf 15.000 Umdrehungen/Minute erhöht hat. „Nein, denn dieser Parameter wurde angehoben, um den Motorentechniker bezüglich Leistungsmanagement mehr Möglichkeiten zu geben“, erläutert Mitarbeiter der FIA.

Durch die neue Motorenbauweise des V6 und der Veränderungen beim Drehzahllimit soll der V6-Turbo zwar anders klingen als der aktuelle V8, „aber immer noch der Formel 1 angemessen sein“, versichert die FIA. Auf den Sound sind die Fan besonders gespannt, denn eine Formel 1 ohne entsprechende Geräuschkulisse ist keine echte Formel 1. Dass die Erhöhung der Drehzahl einen mehr Verbrauch verursacht ist unbegründet, denn als Konsequenz müssen die Ingenieure nun noch intensiver nach Möglichkeiten zu Verringerung der Reibung suchen, um die Effizienz zu erreichen. Die FIA freut sich: „Die Herausforderung wird dadurch noch größer als beim ursprünglichen Plan.“

Natürlich hält man auch am Energie-Rückgewinnungssystem ab 2014 fest. Sie hat sich in der Formel 1 bereits etabliert und mit der zusätzlichen Einführung von der Rückgewinnung der Abgasenergie bietet sich ein weiterer effizienter Weg in der F1-Motorentechnologie. Die Königsklasse soll wieder zum Vorreiter beim Thema Turbolader-Technik werden. Dies soll sich auch auf die Entwicklungsarbeit von Motoren für Serienautos auswirken. Die Motorenhersteller wie Ferrari, Mercedes-Benz und Renault sind nicht unglücklich, dass die FIA das neuer Motorenreglement erst ab 2014 einsetzt. „Es ist vernünftig, dass der gefundene Kompromiss vom Motorsport-Weltrat bestätigt worden ist“, sagt Mercedes-Benz Motorsportchef Norbert Haug. Und Stefano Domenicali, Ferrari Teamchef, ergänzt: „Wir haben jetzt die nötige Zeit, uns auf dieses neue Projekt vorzubereiten. (Auto-Reporter.NET/Peter Hartmann)

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