Dr. Michael Krämer: Das Thema Sicherheit ist ja einer unserer Hauptmarkenwerte. Und wir haben uns bemüht, den Fahrer immer weiter zu unterstützen. Das heisst nicht, man nimmt ihm die Verantwortung weg, sondern wie kann ich ihm bei den Unzulänglichkeiten helfen und diese heil überstehen. Und da wurden eine ganze Menge Dinge kreiert, die das Auto mit Sinnen versieht. Es soll, vereinfacht ausgedrückt, sehen können, es soll hören können, fühlen können, und dann mit diesen Sinnen eingreifen und den Fahrer vor Unwill beschützen.
So ist die neue E-Klasse das weltweit erste Automobil, dessen Scheinwerfer sich mittels einer Kamera kontinuierlich der Verkehrssituation anpassen - entgegenkommende oder vorausfahrende Fahrzeuge erkennt - und eine optimale Fahrbahnausleuchtung garantiert. Zudem erfasst der aus der S-Klasse übernommene Nachtsicht-Assistent auch lebende Hindernisse und hebt diese im Display optisch hervor. Als weiteres elektronisches Hilfsmittel registriert die E-Klasse Temposchilder beim Vorbeifahren und spielt die Begrenzung vor den Augen des Fahrers ein. Auf ein weiteres Feature sind die Stuttgarter Autobauer besonders stolz: Den serienmässigen Müdigkeitssensor. Er erfasst auf Grundlage von 70 Parametern, wie aufmerksam der Fahrer noch unterwegs ist.
Dr. Michael Krämer: Sie fahren lange Strecken, die Sache wird ein bisschen eintönig. Da haben wir unseren "Attention-Assist". Der nimmt vom Fahrer ein Verhaltensprofil auf, also wie ich bremse, kupple, schalte oder Gas gebe, lenke. Und der erkennt spezifisch an dem Verhalten des Lenkrades, ob Sie anfangen müde zu werden. Und gibt Ihnen den Hinweis, Pause zu machen, aufzupassen bevor Sie in den Sekundenschlaf verfallen.
Reagiert der Fahrer trotz aller Warnhinweise nicht, greift der Bremsassistent PLUS ein. Dieser leitet automatisch eine Teilbremsung und in der zweiten Stufe eine Vollbremsung ein. Ein Viertel der Aufprallgeschwindigkeit wird so reduziert, Mercedes spricht von einer "elektronischen Knautschzone". Wichtig bei all den neuen Sicherheitssystemen: Die Mercedes-Ingenieure haben darauf geachtet, dass der Fahrer keinesfalls überfordert wird. Im Gegenteil, wer die Limousine besteigt, soll sich ganz wie zu Hause fühlen.
Dr. Michael Krämer: Die Welt ist extrem umtriebig geworden. Hohe Geschwindigkeiten, wahnsinnig dichter Verkehr, jeder ist im Zeitstress. Und wir sagen: Wir müssen den Menschen ein bisschen davon abschirmen, ihm ein Umfeld geben, wo er sich wohl fühlt, wo er sich ein bisschen von diesem Wahnsinns-Speed der Umwelt entkoppelt fühlt und wo er sagt, ich kann mich da jetzt reinsetzen, fühle mich wie zu Hause und kann entspannt und damit auch sicher fahren.
Warnen, unterstützen, handeln! Das ist die Philosophie der neuen Mercedes-Benz E-Klasse. Bis zu zehn Assistenzsysteme sorgen für entspannte und vor allem sichere Fahrt.
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